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smart renewables 2012

28. – 29. Februar 2012, Berlin, Postbahnhof


Wie kann der weitere Weg zu den Smart Renewables aussehen?
 

Nach einer erfolgreichen Premiere 2011 geht die BDEW-Leitveranstaltung „Smart Renewables“ in die nächste Runde. Diskutieren Sie mit Experten aus Politik, Forschung und Energieunternehmen: 

• Erfahrungen: Was lehrt uns der erste Winter seit dem Beschluss zur Energiewende? 
• Finanzierung: Welche Modelle interessieren die Investoren? 
• Marktdesign: Wie wird aus einem Subventionsempfänger ein smartes Produkt? 
• Infrastruktur: Wie sehen die Modelle für den Ausbau der Erneuerbaren aus?
• Zusammenspiel: Welche Rollen müssen die Akteure im Energiemarkt 2020 übernehmen? 

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  • Statement: Dr. Martin Baumert,
    Geschäftsführung NaturWatt GmbH
    Dr. Martin Baumert

    Die Energiewende verändert alles. Die Angebotsseite wird dezentral, weniger vorhersehbar und komplexer. Skaleneffekte und alte Wertschöpfungsmuster lösen sich auf. Parallel steigt der Abstimmungsbedarf der Handelnden. Dem stehen die wachsenden Effizienz-, Sicherheits- und Nutzenerwartungen der Nachfrageseite gegenüber. Die Lösung liegt in der Kreativität der Akteure, nicht in ihrer Privilegierung. Wir brauchen nun den Mut zu einer „Sozialen Energiemarktwirtschaft“ in Deutschland und Europa.

  • Statement: Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Universität St. Gallen
    Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen

    Erneuerbare Energien sind die wirtschaftlichere Alternative

    In Deutschland ist der Atomausstieg beschlossene Sache, und auch in der Schweiz stehen die Zeichen auf Energiewende. Werden am Ende die Franzosen die lachenden Dritten sein, wenn wir unsere Engpässe mit teuer importiertem Nuklearstrom überbrücken?

    Nein, so wird es nicht kommen. Schon vor Fukushima hatte die Atomenergie ein Kostenproblem. Denn die Technologie zeigte negative Lernkurveneffekte: Jedes neue Kernkraftwerk wurde teurer als das Vorgängermodell. mehr

  • Statement: Dr. Norbert Schwieters, Energy Leader Deutschland PricewaterhouseCoopers AG, Düsseldorf
    Dr. Norbert Schwieters

    Offshore Windenergie – der Bau der Windparks muss vom Ausbau der Netze begleitet werden

    Wir rechnen damit, dass nach Jahren der Vorbereitungszeit zunehmend höhere Investitionsvolumen in Offshore-Windprojekte gehen. Bei einem Großteil der geplanten Projekte ist die Errichtung von 80 Windenergienanlagen mit einer Nennleistung von zwischen 280-400 MW geplant, wofür nach bisherigen Erfahrungen die Finanzierung einer Investitionssumme von € 1-1,6 Mrd. auf die Beine gestellt werden muss.  mehr

  • Statement: Prof. Dr. Beate Jessel,
    Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Bonn
    Prof. Dr. Beate Jessel

    Für einen nachhaltigen und naturverträglichen Ausbau der Off-shore-Windenergie 

    Das BfN unterstützt den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Ziele der Bun-desregierung beim Ausbau der Offshore-Windkraft sowie des damit einhergehen-den, notwendigen Netzausbaus ausdrücklich. Die Erreichung der Ziele zum Klimaschutz ist dabei ebenso wie der Schutz der biologischen Vielfalt zu gewährleisten, denn für beides bestehen verschiedene nationale, europäische und internationale Vorgaben. mehr

  • Statement: Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND e.V., Berlin
    Prof. Dr. Hubert Weiger

    Erneuerbare Energien mit den Bürgern und in Einklang mit der Natur

    Der BUND drängt vehement auf eine echte Energiewende – für Klimaschutz und für eine risikoarme Energieversorgung. Wir treten ein für eine Energieversorgung die zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien besteht. Grundvoraussetzung für diese zukunftsfähige Energieversorgung ist die drastische Verringerung des Energieverbrauchs. Hier erleben wir seit Jahren ein Versagen der Politik. Wer Energiewende und Klimaschutz will, der muss dieses Thema anpacken, mit klaren Zielen, verbindlichen Maßnahmen und einer ausreichenden Förderung. mehr

  • Statement: Dr. Werner Brinker,
    Vorsitzender des Vorstands EWE AG, Oldenburg
    Dr. Werner Brinker

    "Netzausbau und Offshore-Windparks in der Nordsee"

    Die Erneuerbaren Energien sollen in den nächsten Dekaden zum Rückgrat der Energiewirtschaft in Deutschland ausgebaut werden. Hierzu müssen alle erneuerbaren Energieformen weiter zielgerichtet ausgebaut und die Gesamtstruktur des Energieversorgungssystems an die daraus resultierenden Anforderungen angepasst werden.

    In den Szenarien der Bundesregierung spielt Offshore-Windenergie hierbei eine maßgebliche Rolle, da diese mit hohem Jahresnutzungsgrad einen wesentlichen Beitrag zu einer stabilen erneuerbaren Stromproduktion beitragen kann. mehr

     

  • Statement: Hildegard Müller,
    Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung
    Hildegard Müller

    Fragen an Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW Hauptgeschäftsführung:

    Energie war im Jahr 2011 politisch eines der wichtigsten Themen in Deutschland. 
Wie fällt bislang Ihre Bilanz zur Energiewende aus und wo muss in diesem Jahr etwas geschehen?

    Die Ziele sind klar und werden von der deutschen Energiewirtschaft mitgetragen: Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Leitsystem der Zukunft, Ausbau der Verteil- und Übertragungsnetze, Neubau von Kraftwerken, Steigerung der Energieeffizienz,... mehr

  • Statement: Ewald Woste,
    BDEW-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Thüga AG, München
    Ewald Woste

    Fragen an Ewald Woste, BDEW-Präsident:

    Die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien hat in diesem Jahr die psychologisch wichtige Marke von 20 Prozent überschritten. Was bedeutet das für den Strommarkt, wenn ein wesentlicher Anteil, durch gesetzliche Umlagen getragen wird?

    Die Betrachtungsweise im Bereich der Erneuerbaren Energien ist zunehmend behördlich regulatorisch und nicht mehr unternehmerisch geprägt. mehr